Mark Kant...


...ist mein Künstlersynonym. Eine Idee meiner Tochter, die meinte, dass es mich recht treffend beschreibt – meine Affinität zu Immanuel Kant, der für den Ausstieg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit steht und meine Art Klartext zu reden, wenn nötig. Kurz um, Ich bin Quer- und Freidenker seit ich denken kann, was nicht erst seit Kurzem, aber seit 2020 erhebliche Schwierigkeiten zur Folge haben kann. Dass eine Ausstellung im Mai 2020 den Maßnahmen gegen eine angebliche Corona-Pandemie zum Opfer fiel, ist eine mich betreffende Folge, die aber vergleichsweise unbedeutend ist, wenn ich mir vergegenwärtige, was sich viele Andere, insbesondere Kinder, sowie Angehörige von Pflegeberufen etc. bisher gefallen lassen mussten.

Doch bevor ich auf die aktuell besorgniserregende gesellschaftliche und somit zwangsläufig politische Situation eingehe, werde ich kurz ein paar Worte zu meiner Kunst, insbesondere der Idee dahinter, verlieren. Mit den BodyLightPaintings, deren Namensgeber ich bin, begann ich um die Jahrtausendwende in 2001 zu experimentieren. Inspiriert war ich durch einen Roman von Ray Bradburry, „The Illustrated Man“ (Der illustrierte Mann), der mich von Anbeginn faszinierte. Die Rahmenhandlung als Klammer mehrerer Erzählungen, die es sämtlich in sich haben, ist denkbar einfach und erzählt von einem Vagabunden, dessen Körper vollständig mit Tätowierungen bedeckt ist, die des Nachts zu leben beginnen und unterschiedliche Geschichten erzählen. So war auch mein erster Gedanke meine Arbeiten Light-Tattoos zu nennen, denn ich projiziere überwiegend Grafiken auf meine Modelle, die Tattoos gleichen, doch glaubte ich mit dem Begriff BodyLightPaintings ein breiteres Publikum ansprechen zu können. In diesem Zusammenhang mache ich auf ein Cross-Art-Projekt aufmerksam. Die Projektionen stammen von einem Künstler und Architekten, Jochen Eisentraut, und sind sämtlich mit einem Modell namens, Cecile, umgesetzt worden, zudem sich bei einigen Aufnahmen noch ein männliches Modell hinzu gesellte.

Die zuvor beschriebene Klammer ist dann auch die Gemeinsamkeit, die mich inspirierende Idee. Die lebenden Tattoos des Romans sind Bindeglieder für von einander unabhängige Erzählungen Bradburrys, wie es eben auch meine Projektionen für die Eindrücke und oder Geschichten sind, die durch meine Bilder beim Betrachter ausgelöst werden können.

Man könnte nun fragen, warum ich mich nicht der bereits bekannten Bodypaintings bediene. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen kann ich einen Körper nicht gut genug bemalen – das ist eine Kunst für sich. Ich müsste mich also solcher Künstler bedienen, wie meine Bilder dann aber auch im Ausdruck nicht unwesentlich von deren handwerklicher Qualität abhängig wären. Mit einer Projektion kann ich einen Ausdruck sofort variieren. Eine Bemalung hingegen ist nur sehr zeitaufwendig zu verändern. Da mir der Entstehungsprozess ausgesprochen wichtig ist, sähe ich mich mit “fertigen“ Kunstobjekten, die ich dann lediglich nur noch abzulichten hätte, in meinem Ausdruck nahezu kastriert. Auch gehe ich nicht mit fixen Vorstellungen an ein Shooting heran, sondern entwickle meine Ideen während der Arbeit, wobei ich mich auch sehr gerne im Dialog mit dem Modell auf dessen Vorschläge einlasse.

Zu guter Letzt will ich noch auf eine häufig gestellte Frage eingehen – warum fast nur Akte? Das ist einfach zu beantworten. Zunächst bin ich ein sehr sinnlicher Mensch – in allem. Man kann mich also durchaus auch als Hedonisten verstehen. Allerdings ganz gewiss nicht im Sinne eines Aristippos von Kyrene, dem Begründer des Hedonismus, eindeutig eher im Sinne eines Epikur, der unter anderem für Mäßigung stand. Orgiastisches Luststreben – Ich, Alles, Sofort - führt in eine nicht enden wollende Spirale, in der sich Frust und Ekstase in immer kürzeren Abständen ablösen, aber gewisslich nicht zu Ataraxie (Seelenruhe, Gelassenheit). Anders ausgedrückt, wie bei Drogenabhängigen schafft immer mehr und besser, wachsendes Unbehagen und Leere, an deren Ende zumeist ein Zusammenbruch steht. Epikur betonte, wie erwähnt, die maßvolle Lustbefriedigung, denn wie sagte es ein Paracelsus ganz richtig? Die Dosis macht das Gift. Wie auch immer, Erotik ist ein wesentlicher Teil meiner Sinnlichkeit, der ich gern gemäßigt folge.

Projizierte ich Grafiken auf angekleidete Modelle, ginge der Tattoocharakter gänzlich verloren. Alternativ wäre noch ein enganliegender Vollkörper-Body möglich, doch müsste hier die Farbe der Gesichtsfarbe angeglichen werden, was mir nicht möglich ist.

Soviel zu meiner Kunst.



Meine Gedanken und Sorgen zum leider real existierenden (Kapital)Faschismus

Die aktuellen Geschehnisse – Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg – sind derart einschneidend besorgniserregend, dass ich mich geradezu genötigt sehe, dazu Stellung zu beziehen und das trotz der sich abermals bewahrheitenden Tatsache, die ein Gustave le Bon wie folgt formulierte:

“Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

Das weltweit wohl bekannteste Aufklärungsopfer ist Julian Assange, der sich seit April 2019 in Großbritannien einer “Folterhaft“ (Zitat des UN-Sonderberichterstatters für Folter) ausgesetzt sieht. Aktuell scheint Großbritannien Julian Assange ausliefern zu wollen, dem in den USA eine etwa 175-jährige Haft, wenn nicht gar die Todesstrafe droht.

Was legen ihm die USA zur Last? Ganz einfach – AUFKLÄRUNG. Mit seiner Webside “Wikileaks“ ermöglichte Assange die Aufdeckung von Kriegsverbrechen und Korruption seitens der USA im Zusammenhang mit dem letzten Irak-Krieg, der wie der erste Irak-Krieg zuvor, per infamer Lüge in Gang gesetzt, ein eindeutiger Völkerrechtsbruch war, wie unzählige weitere davor und danach, derer sich das Weltimperium mit der Hybris die Weltpolizei zu spielen, schuldig gemacht hat.

Wie ist das möglich? Wie geht es an, dass sich ein Staat wiederholt eindeutig gegen das Gewaltverbot gemäß Art. 2 Nr. 4 der UN-Charta stellen kann und nicht zur Rechenschaft gezogen wird? Das liegt zum einen in der Fehlkonstruktion der UN, dessen sogenannter Sicherheitsrat besser in Unsicherheitsrat umbenannt werden sollte, da von den 15 Mitgliedern dieses Organs 5 ständige Mitglieder sind, die über ein Vetorecht verfügen. Somit kann die UN keine Resolution gegen diese Staaten verhängen. 188 Staaten können nur zusehen, wie diese 5 Mitgliedsstaaten ganz nach geopolitischen Belieben verfahren. Von diesen 5 Vetomächten sind die USA mit Abstand die aggressivste und arglistigste Macht. Noch sind die USA das aktuelle Weltimperium, das sich in diesem Selbstverständnis gegenüber anderen Staaten verhält. Aber was soll man von einer Nation, dessen Gründung auf einem nahezu vollständigen Genozid der amerikanischen Urbevölkerung beruht auch anderes erwarten. Zudem fürchtet man in den USA nackte Haut mehr als Gewaltdarstellungen, vermutlich weil Gewalt als probates Mittel seine Interessen durchzusetzen anerkannt ist – bigotter geht es kaum.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Grund sind die Medien, die, wie sich spätestens seit der von der WHO ausgerufenen Corona-Pandemie zeigte, eher als Propaganda-organisationen verstanden werden können, als ihrer ursprünglichen Funktion, investigativen Journalismus und neutrale Berichterstattung zu betreiben, gerecht zu werden. Jedenfalls ist es ausgesprochen merkwürdig, dass die Todesopfer der Corona-Pandemie im Durchschnitt 3 Jahre älter wurden, als die durchschnittliche Lebenserwartung ist. Von einer Pandemie kann also nur deshalb die Rede sein, als dieser Begriff seitens der WHO bereits in 2009 aufgeweicht wurde und nunmehr jede Grippewelle als solche ausgerufen werden kann.

An dieser Stelle sei hervorgehoben, dass die WHO keine über Staatsgelder finanzierte gemeinnützig agierende Weltorganisation ist, sondern seit Anbeginn von Spenden abhängig ist. Die Spenden kommen hier nicht über “Welt-Hunger-Hilfe-Aufrufe“ zu Stande, sondern überwiegend aus der Pharmazie. Größter Spender ist ein Transhumanist, tarnend als Philanthrop propagiert. Er heißt Bill Gates. Nach der bekannten Weisheit, “wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, darf ein jeder dreimal raten, was das für uns alle zur Folge hat. Die neuesten Ermächtigungen seitens der EU-Politiker, der WHO Befugnisse zu erteilen, an den nationalen Regierungen vorbei, Maßnahmen wie Lockdown etc. verhängen zu können, bedeutet auf kurz oder lang die Regierungsgeschäfte in die Hände von Privatkonzernen zu übergeben. Ein Szenario aus unzähligen Dystopien, kommt in greifbare Nähe!

Diese Plandemie also, wie sie korrekter zu bezeichnen wäre, gefährdete zu keinem Zeitpunkt unser Gesundheitssystem, dass zu allem Überfluss fortgesetzt leistungsschwächer gemacht wurde, indem Krankenhäuser gemäß der Empfehlung der Bertelsmann-Stiftung geschlossen und das Bettenangebot in erheblichem Maße reduziert wurde. Statt solche Tatsachen aufzudecken, von denen ich hier nur Bruchteile erwähne, bedienten sich die Medien weiterhin der Beschreibung von Horrorszenarien und der Diskreditierung von Medizinern und Wissenschaftlern, die einen angemessenen Umgang einforderten und Schaden von der Bevölkerung abwenden wollten – wirtschaftlich und vor allem gesellschaftlich.

Doch die von der Regierung beabsichtigt geschürte Panik, wie ein geleaktes Strategiepapier eindrucksvoll belegt, verfängt insbesondere bei der deutschen Bevölkerung sehr gut. Der Deutsche scheint im Durchschnitt tatsächlich zu den ängstlichsten Erdbewohnern zu zählen. Das lässt sich daran gut erkennen, dass selbst nach Wegfall der nicht nur überflüssigen, sondern eher schädlichen Maskenpflicht, diese von vielen noch immer getragen werden. In anderen Ländern sieht das ganz anders aus. Angst essen offensichtlich nicht nur Seele auf, sondern zudem auch den Verstand, von dem es nicht all zu viel braucht, um festzustellen, dass wir keiner echten Bedrohung ausgesetzt sind. Die Feststellung eines Dr. Hans-Joachim Maaz, “wir haben keine Pandemie von nationaler Tragweite, sondern eine kollektive Angststörung nationaler Tragweite“, ist faktisch belegbar korrekt. Daher ist es auch nicht möglich mit sachlich und fachlich richtigen Informationen für Aufklärung zu sorgen. Menschen mit einer ausgeprägten Angststörung sind keiner fachlichen Argumentation zugänglich; sie nehmen Aufklärung als große Gefahr wahr. Daher fallen jene Aufklärer der Masse zum Opfer, ganz so, wie es ein Gustave le Bon beschrieb.

Für die Hintergründe reicht es einer alten Frage zu folgen, die nicht nur Journalisten bekannt sein dürfte – cui bono? (wem nützt es?). So man sich die Diskussionen um eine Impffplicht ansieht, springt es einem jeden halbwegs klar Denkenden ins Bewusstsein. Zuvorderst ist es die Pharmaindustrie, doch diese nicht allein. Es geht um totale Kontrolle der Menschen, um eine vollständige Überwachung und Entmündigung, die schrittweise aufgebaut wird. Da sich das Gros ohnehin eher als konsumwilliges Nutzvieh erweist, braucht es dafür keine allzu großen Anstrengungen. Wie war das noch mit dem Frosch? Setzte man einen Frosch in zu heißes Wasser, springt dieser sofort heraus. Ist dieser indes bereits im Wasser und man erhöht sukzessive die Temperatur, bemerkt dieser zu spät, wann es für ihn lebensgefährlich wird.

Lebensgefährlich, weil geradezu suizidal ist unser Denken, Fühlen und Handeln hinsichtlich des Ukrainekrieges. Auch hier wird per Medien Propaganda betrieben, dass einem der Atem schwindet. Noch wirksamer werden Nachrichten unterbunden bis verboten, die nicht den gewünschten Narrativen entsprechen, was abermals einer Entmündigung des Volkes entspricht. Beinahe möchte ich behaupten, dass medienseitig die Plandemie lediglich die Overtüre für die nun folgende Oper war. Offensichtlich will man nicht, dass sich das Volk eine eigene realistischere Meinung bildet. Wie in jedem Krieg, werden andere Menschen und oder Volksgruppen zu Unmenschen erklärt, die man bedenkenlos ausmerzen sollte. Das ist notwendig, um die vorhandene Hemmschwelle einen anderen Menschen zu töten, zu überwinden. Eine Bestie zu töten ist leichter als Söhne und Familienväter.

Dass es in der Ukraine seit 2014 Krieg gibt, dem gemäß OSZE 14.000 Tote zum Opfer fielen, wovon 75% Zivilisten waren, wird schlicht ausgeblendet. Bereits in 2015 warnte ein Dr. Daniele Ganser davor, dass es in dieser Region zu einer kriegerischen Eskalation kommen wird, wenn wir den politischen Kurs fortsetzen. Der Krieg ist eben nicht von Russland begonnen worden. Dieser tobt dort seit gut 8 Jahren. Das Minsker Abkommen wurde seitens der Ukraine sehr wahrscheinlich auf Geheiß der USA mit Füßen getreten und man bedient sich extremer nationalsozialistischer Verbände, wie zum Beispiel dem berühmt berüchtigten Azov-Battalion, deren “Helden“ Zivilisten als Schutzschild benutzen, um dann bei uns das BILD vom Russen als Kriegsverbrecher zu schüren.

Doch wenn man mal all diese Überlegungen außen vor lässt und sich ausschließlich mit dem Thema Deeskalation befasst, dann müsste es einem jeden klar sein, dass diese nicht funktioniert, so man eine der Konfliktparteien aufstachelt oder gar mit Waffen unterstützt. Dergleichen mündet in Eskalation. Da man davon ausgehen darf, dass das allen bewusst ist, muss ich zu dem Ergebnis gelangen, dass wir den Krieg wollten und wollen, koste es was es wolle. Das ist angesichts der vorhandenen Waffen hochgradig suizidal. Beim militärisch industriellen Komplex knallen indes die Sektkorken.

Wie beschrieb es ein Erich Fromm vollkommen richtig? “Wie sonst, wenn nicht als krank, sollte ich eine Gesellschaft beurteilen, wenn sich Wirtschaftswissenschaftler darüber sorgen, dass es keinen Krieg mehr geben könnte.“ [sinngemäßes Zitat]. Unter dem Deckmantel der Demokratie leben wir seit Langem im Kapitalfaschismus, dessen Visage sich spätestens seit 1990 immer deutlicher offenbart!



„Angst ist der wohl zuverlässigste Ansporn, mit der ausgeprägt seelisch Gestörte ihre Ziele effektiv und nachhaltig durchsetzen können.“ (Mark Kant)







shootings simply different